• Schuldest Du Deinen Träumen noch Leben?

Schuldest Du Deinen Träumen noch Leben?


Vor einigen Jahren war ich in einer ziemlich merkwürdigen Verfassung. Ich lebte in einer glücklichen Beziehung, meine Kinder entwickelten sich prächtig, meine Gesundheit war okay, und auch in meinem Beruf als Unternehmensberater lief es passabel.

Und dennoch fühlte ich mich immer häufiger irgendwie leer, eingeengt und unzufrieden. Irgendetwas fehlte in meinem Leben. Es fühlte sich nach etwas Wichtigem an, aber ich kam nicht darauf, was es war. Manchmal, in stillen Momenten, in denen ich zur Ruhe kam und in mich hineinfühlte, spürte es sich wie Sehnsucht an. Aber nach was? Mir ging es doch eigentlich gut, und ich hatte doch alles, was ich brauchte! Oder etwa nicht?

Die Erkenntnis kam, als mir eines Tages der Film „Shift“ von und mit Wayne Dyer in die Hände fiel. Schon während ich diesen Film schaute, fiel es mir fast wie Schuppen von den Augen, und ich verstand, was ich da fühlte – es war die Sehnsucht nach Veränderung, nach Aufbruch und Neuanfang. Es war das Gefühl, noch nicht wirklich das zu leben und noch nicht das zu sein, wonach mein Innerstes, meine Seele sich sehnte. Mir wurde klar: Es gab in mir noch Träume – große und für mich wichtige Träume –, denen ich noch Leben schuldete.

Aber ich erkannte auch, dass sich daran nichts ändern würde, wenn ICH nicht etwas ändern würde, wenn ich nicht anfinge, diese Träume ernst und wichtig zu nehmen, sie zu „erforschen“ und dann nicht auch beginnen würde, meine Ideen wirklich umzusetzen. Denn alleine durch glückliche Zufälle und von alleine würde das nicht passieren.

“Niemand muss das Unbekannte fürchten, weil jeder Mensch das erreichen kann, was er will und was er braucht.”Paulo Coelho, Der Alchimist

“Niemand muss das Unbekannte fürchten, weil jeder Mensch das erreichen kann, was er will und was er braucht.”Paulo Coelho, Der Alchimist

Ich weiß nicht, wie es Dir gerade in Deinem Leben geht. Bist Du glücklich? Fühlst Du Dich erfüllt von dem, was gerade in Deinem Leben Raum und Zeit einnimmt? Hast Du das Gefühl, bereits das zu leben, wofür Du auf die Welt gekommen bist?

Oder hast Du mitunter auch das Gefühl, im Laufe der Jahre irgendwie von dem Weg abgekommen zu sein, den Deine Seele sich für Dich wünschte? Hast Du auch das Gefühl, dass es da in Dir noch einen Hunger nach mehr Leben, nach Fülle, nach Sinn und Tiefe gibt, der noch nicht gestillt ist? Gibt es noch Träume in Dir, denen DU Leben schuldest?

In den vergangenen Jahren habe ich mich viel damit befasst, welche Aspekte wichtig sind für ein gelungenes Leben. Auch wenn Du und ich natürlich unterschiedliche Menschen sind mit möglicherweise ganz verschiedenen Wünschen, glaube ich, dass es doch eine Reihe von Bedürfnissen gibt, die wir miteinander teilen:


Natürlich unterliegen wir in unserem Alltag immer auch gewissen Regeln und Konventionen, aber ich davon überzeugt, dass es für ein glückliches und gelungenes Leben auch sehr wichtig ist, Bereiche zu haben, in denen wir wirklich frei und selbstbestimmt leben können.

Für mich persönlich schließt dies auch den Bereich meiner Arbeit ein. Selbst bestimmen zu können, für wen und mit wem ich arbeite, wo ich das tue und auch wann und wieviel, ist für mich mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ich glaube, wer dies einmal erlebt hat, wird auf die daraus entstehende Lebensqualität nicht mehr verzichten wollen.

Erinnerst Du Dich noch, wie Du das letzte Mal Zeit mit Menschen verbracht hast, von denen Du wusstest oder spürtest, dass sie ähnliche Werte, Ziele und Träume haben wie Du selbst? Wie fühlte sich das für Dich an? War das nicht unglaublich lebendig und inspirierend?

Dann wirst Du Dir sicherlich vorstellen können, wie sehr es Dein Leben bereichern würde, wenn Du es schaffen würdest, Zeiten mit solchen Menschen regelmäßig zu genießen.

Wenn Du schon einmal in Deiner Berufstätigkeit Arbeiten nachgehen musstest, die Du selbst als eigentlich sinnlos empfunden hast und die zugleich auch von anderen nicht wirklich beachtet und wertgeschätzt wurden, dann weißt Du, was ich mit diesem Punkt meine. Solche Tätigkeiten fühlen sich buchstäblich nach verschwendeter Lebenszeit an.

Wieviel wertvoller ist es da hingegen, Tätigkeiten nachzugehen, die vielleicht nicht in jedem einzigen Moment pure Freude sind, in denen Du jedoch zumindest immer einen tieferen Sinn erkennen kannst! Und wenn diese Tätigkeiten dann zugleich noch von Menschen in Deinem Umfeld gesehen und wertgeschätzt werden, dann – das wirst Du Dir sicher leicht vorstellen können – ist dies eine unglaubliche Energie- und Motivationsquelle für Dein ganzes Leben.

Wenn Du den Begriff der materiellen Fülle liest, magst Du vielleicht einwenden, dass Geld und Reichtum doch nicht das Wichtigste im Leben sein können. Und ich stimme Dir hier zu. Deshalb spreche ich hier auch bewusst von „guter“ materieller Fülle. Damit meine ich ein Ausmaß des Wohlstands, das es Dir erlaubt, die Herzenswünsche Deines Lebens zu erfüllen, Dich und die Menschen, die Du liebst, versorgt und abgesichert zu wissen und gute Projekte unterstützen zu können, die Dir wichtig sind.

Ich glaube, diese Form des Wohlstands ist unser aller Geburtsrecht, und ich glaube, dass sie für ein gutes und gelungenes Leben enorm wichtig ist.


Natürlich unterliegen wir in unserem Alltag immer auch gewissen Regeln und Konventionen, aber ich davon überzeugt, dass es für ein glückliches und gelungenes Leben auch sehr wichtig ist, Bereiche zu haben, in denen wir wirklich frei und selbstbestimmt leben können.

Für mich persönlich schließt dies auch den Bereich meiner Arbeit ein. Selbst bestimmen zu können, für wen und mit wem ich arbeite, wo ich das tue und auch wann und wieviel, ist für mich mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Ich glaube, wer dies einmal erlebt hat, wird auf die daraus entstehende Lebensqualität nicht mehr verzichten wollen.

Erinnerst Du Dich noch, wie Du das letzte Mal Zeit mit Menschen verbracht hast, von denen Du wusstest oder spürtest, dass sie ähnliche Werte, Ziele und Träume haben wie Du selbst? Wie fühlte sich das für Dich an? War das nicht unglaublich lebendig und inspirierend?

Dann wirst Du Dir sicherlich vorstellen können, wie sehr es Dein Leben bereichern würde, wenn Du es schaffen würdest, Zeiten mit solchen Menschen regelmäßig zu genießen.

Wenn Du schon einmal in Deiner Berufstätigkeit Arbeiten nachgehen musstest, die Du selbst als eigentlich sinnlos empfunden hast und die zugleich auch von anderen nicht wirklich beachtet und wertgeschätzt wurden, dann weißt Du, was ich mit diesem Punkt meine. Solche Tätigkeiten fühlen sich buchstäblich nach verschwendeter Lebenszeit an.

Wieviel wertvoller ist es da hingegen, Tätigkeiten nachzugehen, die vielleicht nicht in jedem einzigen Moment pure Freude sind, in denen Du jedoch zumindest immer einen tieferen Sinn erkennen kannst! Und wenn diese Tätigkeiten dann zugleich noch von Menschen in Deinem Umfeld gesehen und wertgeschätzt werden, dann – das wirst Du Dir sicher leicht vorstellen können – ist dies eine unglaubliche Energie- und Motivationsquelle für Dein ganzes Leben.

Wenn Du den Begriff der materiellen Fülle liest, magst Du vielleicht einwenden, dass Geld und Reichtum doch nicht das Wichtigste im Leben sein können. Und ich stimme Dir hier zu. Deshalb spreche ich hier auch bewusst von „guter“ materieller Fülle. Damit meine ich ein Ausmaß des Wohlstands, das es Dir erlaubt, die Herzenswünsche Deines Lebens zu erfüllen, Dich und die Menschen, die Du liebst, versorgt und abgesichert zu wissen und gute Projekte unterstützen zu können, die Dir wichtig sind.

Ich glaube, diese Form des Wohlstands ist unser aller Geburtsrecht, und ich glaube, dass sie für ein gutes und gelungenes Leben enorm wichtig ist.


Durch meinen persönlichen Durchbruch, den mir, wie oben beschrieben, der wunderbare Film „Shift“ verschafft hat, erkannte ich, dass mein bisheriges Leben insbesondere im Hinblick auf diese vier Punkte einige ganz wesentliche Defizite hatte. Diese Defizite waren, wie ich heute weiß, die wesentliche Ursache dafür, dass ich so unzufrieden war und mein Leben sich noch so „ungelebt“ anfühlte.

Wie geht es Dir, wenn Du Dein Leben in Bezug auf die vier Bereiche anschaust? Hast Du das Gefühl, hier bereits das zu leben, was sich für Dich persönlich sinnerfüllt und richtig anfühlt? Lebst Du bereits in dem, was Du für Dich als “Fülle” bezeichnen würdest? Oder geht es Dir vielleicht ähnlich wie mir damals, und Du hast den Eindruck, bislang noch nicht Dein volles Potenzial zu leben, noch nicht der Mensch zu sein, der Du sein könntest?