Ätherisches Rosmarin-Öl – Eines der kraftvollsten Öle überhaupt!

Als Gewürz ist Rosmarin insbesondere aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken und so sicher uns allen wohlvertraut. Weit weniger bekannt sind jedoch die Fähigkeiten des ätherischen Rosmarin-Öls – was sehr bedauerlich ist, wie Du gleich feststellen wirst. Denn im Hinblick auf einige seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften ist dieses Öl jedem anderen deutlich überlegen!

„Rosmarin ist tatsächlich eines der kraftvollsten Kräuter und ätherischen Öle dieses Planeten.“Dr. Josh Axe

„Ätherisches Rosmarin-Öl besitzt die besten Eigenschaften aller ätherischen Öle bei einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Themen.“Dr. Joerg Schweikart

Zunächst aber noch ein paar Hintergrund-Informationen: Gewonnen wird das ätherische Öl des Rosmarins durch Wasserdampfdestillation aus den in Blüte stehenden Zweigspitzen der Pflanze. Sein sogenannter ORAC-Wert (der die Fähigkeit eines Lebensmittels bezeichnet, Sauerstoffradikale unschädlich zu machen) beträgt 11.070 – das ist genauso hoch wie bei Goji-Beeren. Im Mittelmeerraum wird Rosmarin schon seit langem nicht nur gerne in der Küche verwendet, sondern auch für eine Vielzahl an gesundheitlichen Themen, wie beispielsweise zur Förderung unseres Gedächtnisses, bei Verdauungsproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Linderung von Schmerzen.

Von diesen Anwendungsmöglichkeiten werde ich Dir nun einige näher vorstellen.

Rosmarin-Öl zur Förderung des Gedächtnisses

Schon Studenten im antiken Griechenland trugen aus Rosmarin geflochtene Kränze, um ihr Gehirn zu stärken und das Gedächtnis zu verbessern. Tatsächlich gibt es mittlerweile eine Reihe wissenschaftlicher Studien, die diese Wirkung und ihr erstaunliches Ausmaß bestätigen.

So berichtete zum Beispiel das Fachmagazin “International Journal of Neuroscience” im vorletzten Jahr über eine Studie an der britischen Northumbria-Unterversität in Newcastle, dass “Rosmarin eine signifikante Leistungssteigerung der Gesamtqualität des Gedächtnisses und der sekundären Gedächtnisfaktoren bewirkt” habe. Darüber hinaus half das Rosmarin-Aroma den Probanden dabei, während ihrer Tätigkeiten wacher und aufmerksamer zu werden.

Die Leistungssteigerung insbesondere des Langzeitgedächtnisses, aber beispielsweise auch der Leistungen beim Kopfrechnen durch das Rosmarin-Öl betrugen hierbei durchschnittlich phänomenale 60 bis 75 Prozent!

Bei anderen Studien zeigte sich, dass das ätherische Öl des Rosmarins auch bei der Behandlung von Alzheimer helfen kann. Im Rahmen einer dieser Studien mit dementen älteren Menschen, von denen rund die Hälfte an Alzheimer, einer speziellen Form der Demenz, litt, wurden am Morgen Rosmarin- und Zitronenöl mittels eines Ultraschall-Diffusers vernebelt und am Abend Lavendel- und Orangenöl. Bei verschiedenen Funktionsbewertungen zeigten dann alle Patienten eine deutliche Verbesserung der persönlichen Orientierung in Bezug auf die kognitiven Funktionen, und zwar ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Solltest Du also entweder Kinder haben, die in der Schule oder bereits an der Universität gerade wirklich gefordert werden, oder auch demente Angehörige, kannst Du ihnen mit ätherischem Rosmarin-Öl in Verbindung mit einem Diffuser ganz sicher einen großen Gefallen tun.

Rosmarin-Öl gegen Haarausfall und zur Förderung des Haarwuchses

Sogenannter androgenetischer Haarausfall ist eine häufige und nicht krankhafte Form des Haarausfalls, bei der angenommen wird, dass sie mit der Genetik und den Sexualhormonen der Betroffenen zusammenhängt. Etwa 80% aller Männer weltweit sollen lt. Wikipedia im Laufe ihres Lebens hiervon betroffen sein.

Eine im Jahr 2015 veröffentlichte randomisierte Vergleichsstudie untersuchte die Wirksamkeit von Rosmarin-Öl bei androgenetischem Haarausfall im Vergleich zu der herkömmlichen Behandlungsform mit Minoxidil. Letzteres ist ein Arzneistoff, die in den meisten der bei uns bekannten Haarwuchsmittel enthalten ist. Sechs Monate lang verwendeten 50 der Probanden der Studie ätherisches Rosmarin-Öl gegen ihren Haarausfall, und 50 weitere Studienteilnehmer verwendeten Minoxidil. Nach den ersten drei Monaten der Studie sah keine der beiden Gruppen eine Besserung, aber nach sechs Monaten stellten beide Gruppen eine signifikante und vergleichbar große Zunahme der Dichte ihres Haarwuchses fest.

So wirkt also das natürliche Rosmarin-Öl ebenso gut als Mittel gegen Haarausfall wie die herkömmliche pharmazeutische Behandlung. Aber sie erzeugt, wie sich ebenfalls in der Studie zeigte, weit weniger Kopfhautjucken als Nebenwirkung gegenüber dem Minoxidil.

Um Rosmarin-Öl zur Förderung Deines Haarwachstums zu verwenden, kannst Du beispielsweise einige Tropfen des Öls in Dein Haarshampoo geben. Alternativ kannst Du aber auch dōTERRA’s Root to Tip Serum verwenden. Das ist eine spezielle Mischung verschiedener ätherischer Öle (unter anderem natürlich mit Rosmarin-Öl) zum Schutz und zur Pflege von Haar und Kopfhaut, die bei der Anwendung jedoch keine fettigen Rückstände hinterlässt. Ich selbst verwende diese Mischung mittlerweile seit gut acht Monaten und bin extrem begeistert, da sie meinen Haarausfall, der vorher durchaus ein wenig besorgniserregend war, massiv reduziert hat.

Rosmarin-Öl zur Reduzierung des Stresshormons Cortisol

Wenn Du so richtig unter Anspannung und Stress stehst, dann schüttet Deine Nebenniere verstärkt das Hormon Cortisol aus, das beispielsweise verschiedene Stoffwechselvorgänge aktiviert und Dir so mehr Energie zur Verfügung stellen soll. So weit, so gut. Ein durch Dauerstress erhöhter Cortisolspiegel kann jedoch eine ganze Reihe unerwünschter Folgen haben. Hierzu gehören beispielsweise depressive Stimmungen, Magengeschwüre und Bluthochdruck.

Eine Studie der Meikai University, School of Dentistry in Japan zeigte jedoch, dass bereits eine fünfminütige aromatherapeutische Behandlung mit Rosmarin- und Lavendelöl sowohl den Cortisolspiegel stark reduziert also auch die Aktivität der Radikalfänger erhöht hat, was den Körper vor chronischen Krankheiten und oxidativem Stress schützt.

Rosmarin-Öl als Booster für Deine Leber

Traditionell wird ätherisches Rosmarin-Öl auch bei Magen-Darm-Beschwerden sehr gerne verwendet. Und zwar unter anderem deshalb, weil es, wie man nun herausfand, die Leber dazu anregt, verstärkt Gallenflüssigkeit zu produzieren und in den Dünndarm abzugeben. Dort hilft sie unserem Verdauungssystem, Fette in unserer Nahrung zu verarbeiten. Menschen, bei denen die Produktion von Gallenflüssigkeit nicht mehr gut funktioniert, wissen ein Lied davon zu singen, wie schwer Schweinebraten, Sahnetorte und andere fette Speisen ansonsten im Magen liegen können.

Rosmarin-Öl steigert jedoch nicht nur die Produktion von Gallenflüssigkeit durch die Leber, sondern ist darüber hinaus auch in der Lage, die Schädigung des Organs bei einer bestehenden Leberzirrhose zu bremsen, indem es das Fortschreiten von Funktions- und Gewebeveränderungen hemmt.

Rosmarin-Öl zur Bekämpfung von Krebs

Das ätherische Öl des Rosmarins ist nicht nur ein starkes Antioxidans, sondern auch bekannt für seine krebs- und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Einer der Hauptwirkstoffe von Rosmarin ist Carnosol. Laut einem im Fachmagazin “Cancer Letters” veröffentlichten Artikel wurde “Carnosol auf seine krebshemmende Eigenschaft bei Prostata-, Bust-, Haut- und Darmkrebs sowie Leukämie mit vielversprechenden Ergebnissen untersucht”. Darüber hinaus scheint Carnosol “eine selektive Toxizität auf Krebszellen gegenüber nicht-tumorigen Zellen zu haben und wird bei der Verabreichung gut vertragen” – oder auf Deutsch: Carnosol ist greift zwar Krebszellen an, nicht aber gesunde Zellen.

Sollte sich diese Entdeckung weiter bestätigen, wäre das natürlich phänomenal. Denn damit würde das im Rosmarin-Öl enthaltene Carnosol gänzlich anders wirken, als der Chemotherapie-Ansatz, der eher einer Massenvernichtungswaffe gleicht, die alles auf ihrem Weg tötet.

Ein weiterer Artikel, der erst im Nomvember 2016 in der Zeitschrift “Nutrients” veröffentlicht wurde, stellt fest, dass die Bestandteile des Rosmarins nachweislich in vitro hemmend auf die folgenden Krebsarten wirken:

  • Darmkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Brustkrebs
  • Prostatakrebs
  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Blasenkrebs
  • Leberkrebs
  • Lungenkrebs

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